beware the beast but enjoy the feast he offers ;-)
  Startseite
  Über...
  Archiv
  69 Eyes & Deathstars 31.03.07
  London Juli 2006
  Nightwish
  Lavarino
  das fest 2004
  arena of sound
  Gästebuch
  Kontakt
  Abonnieren

   Rasmusirres page
   meine zweite Heimat *lol*
   the strongest weapon (ff)



http://myblog.de/brisana-brownie

Gratis bloggen bei
myblog.de





Mit dem EC 69 zu den 69 Augen....


Samstagvormittag um 11:31 begann meine weniger spektakuläre Reise ins österreichische Salzburg.
Nachdem ich zweimal umsteigen gemeistert hatte bekam ich eine SMS von Martina, die mir glücklicherweise sagte, auf welches Gleis ich jetzt muss und in welchem Wagen sie auf mich wartet.
Ab München war ich nämlich nicht mehr allein. Im EC 69 traf ich Martina und gemeinsam ging es auf eine Reise durch Bayrisches Hinterland. 20 Minuten aus München raus, da sagen sich wohl echt Fuchs und Has gute Nacht. Naja oder zumindest standen Hühner auf dem Bahndamm und beobachteten uns
Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich keine Ahnung hatte wo Salzburg eigentlich ist. Von meiner Fahrplanauskunft wusste ich nur, dass es rund anderthalb Stunden von München ist. Jetzt habe ich im Atlas geschaut, wo ich da eigentlich war, jetzt bin ich also wieder etwas geographisch gebildet worden, toll ne?

In Salzburg suchten wir erst mal ein Schließfach, um unsre großen Taschen zu verstauen. Jaja Schließfächer sind auch so eine Wissenschaft für sich. Wir haben es aber dann doch geschafft.
Nächste Hürde: ein Klo! Zwar recht bald gefunden aber mit Klomann, der 50 cent im Vorraus wollte. Okay kein Problem, aber das Entgelt bezog sich wohl wirklich nur auf die Klobenutzung. Ein Versuch das Make-up am Spiegel zu richten wurde jäh unterbrochen. "So" und ein Fingerzeig zur offenen Tür. Ähm ja? Okay nachdem, wir vom Klo geschmissen wurden, suchten wir also den Bus.
Laut Rockhouse HP brauchen wir die Linie 4.
Hhmmm gut, dass vom Bahnhof so ziemlich jede Linie von 1 bis 176 fährt aber keine 4... Also am Infoschalter nachgefragt und wir wurden mit der 1 zum Mirabellplatz geschickt. Nach einigem Hin und Hergesuche fanden wir in einer Seitenstraße des Mirabellplatzes dann tatsächlich einen Bus Nr 4 *freu* und drei Haltestellen später stiegen wir auch direkt vorm Rockhouse aus.
Ich wäre am liebsten wieder in den Bus. Da bekam man ja Angst, was da so rumstand. Lauter böse Goffiks. Die sahen alle aus als wär ihr einziges Ziel heute abend von Jyrki oder zur Not auch von Bazie flachgelegt zu werden. Wo waren wir gelandet?
Nach einer dreiviertel Stunde oder so kamen dann Nina und Cat und wir fühlten uns nicht mehr ganz so allein als Normale unter Verrückten Oo.
Oh erwähnte ich, dass ich am Donnerstag einen Zahn operiert bekam und deswegen ein Bebibreichen dabei hatte, was ich löffelte, während halb 69 Eyes und Skinny und Nightmare vorbeiliefen. Hätte den Brei mal Skinny geben sollen, der macht seinem Namen ja alle Ehre
Nun später gesellte sich noch Steffi zu uns mit einer Dose Originallonkero, den sie und Cat sich teilten.
Um 19:30 wurde die Abendkasse aufgemacht und Martina besorgte unsre Tickets. Danach kämpfte die arme Martina mit der Garderobenfrau. Alles Abzocke und langsam, gelle?

In der Halle fand ich mich dann rechts 3./4. Reihe wieder. Martina war glaube ich sogar in der ersten Reihe aber weiter rechts direkt an den Boxen.
Neben mir befand sich leider eine Nachwuchsmöchtegerndeathmetallerin. Mehr Dreads als Hirn fürchte ich. Die Dreads hatte ich mit schöner Regelmäßigkeit ins Gesicht gepeitscht bekommen. Und vor mir stand ein komischer Italiener, den eine Duftwolke aus Gras und Deomangel umgab. Lecker. Aber mich konnte eine dicke Backe nicht abhalten dahin zu fahren, da werden es grad eine pubertierende Kopfschüttlerin und ein stinkender Italiener schaffen mir die Laune zu vermiesen.
Als die Todessterne dann endlich anfingen sah ich meine Chance tolle Bilder zum Nachsabbern zu bekommen... Leider fuchtelte nach dem ersten Bild der Security böse rum und schaute mich mit Todesblicken an. Daraus habe ich geschlossen 'Keinen Blitz' okay Blitz ausgeschaltet und mich über verschwommene Bilder geärgert. Kurz darauf ist der Mördersecurity neben mir und haut mir auf die Finger. Was denn also? Gar nicht fotographieren? Und warum durfte es die Kuh neben mir?
Anyway die Deathstars machten gut Stimmung. Kenne wenige Vorbands, die das Publikum schon so anheizen konnten. (Wobei sie für mich ja keine Vorband waren. Fand sie um Längen besser als die Eyes)
Wir erfuhren auch einiges während dem Konzert, zb dass Nightmare an dem Morgen in einer Lache von Skinny-Urin aufwachte. Hhm Lecker. Lustiges Tourleben?!
Ähm ja. Als Whip endlich mal seine Jacke auszog dachte ich, ich habe einen Knick in der Optik. Hing da ein Preisschild? Ja nachher bestätigten Nina und Martina es mir. Es war ein Preisschild. Allem Anschein nach ein einstelliger Preis von H&bla. Jaja wollt ers wohl am Montag umtauschen und hat deswegen das Schildchen drangelassen oder wie?
Das Preisschildhemd durfte aber auch schon bald weichen. Cat (also Deathstarscat) hatte die Ehre Whip zu entblößen. Das machte er ganz geschickt, wie ich meine. Und zum Vorschein kam eine schweißnasse Brust und sehr sehr tiefe Hosen. Gott ich habe eine Schwäche für Männer mit nacktem Oberkörper und tiefsitzenden Hosen (Ausnahme ist da Jussi 69 der getoastete Zwerg (danke Cat für den Namen) kann mir gestohlen bleiben) Awww. Ich sage jetzt nicht "Darf ich den Mann mal haben" weil Groupies haben die schon genug. Ne ich lechze lieber von Weitem
Leider war die dreiviertel Stunde viel zu schnell rum. Zum Schluss bekamen wir den Rat, wenn wir schlafen wollen, sollen wir doch "the cyanide" trinken und dann waren se schon weg.

Nach einer halben Stunde Umbau kam dann der "main"act auf die Bühne. Ich glaube Jyrki hat schon wieder zugenommen, aber trotzdem war ich positiv überrascht von den neunundsechzig Augen. Nachdem ich von dem neuen Album maßlos enttäuscht war (einmal durchgehört und nur zwei Lieder für gut befunden), ging ich ohne große Erwartungen auf dieses Konzert. Aber sie spielten nicht viel vom neuem Album stattdessen die Klassiker, the Chair, Brandon Lee, Dance d'amour ( ), Wrap your troubles in Dreams...
Ja ich fands gut. Allerdings fand ich die Bässe zu laut. Ein bissel weniger hätts auch getan. Gegen Ende ertappte ich mich aber, wie ich immer öfter auf die Uhr schaute... Es zog sich doch etwas arg...
Aber ich stellte fest, dass es keinen Unterschied machte, ob Jussi steht oder sitzt. Immer gleich klein. Mit Haaren vielleicht 1,65m ? löl aber auch kleine Männer wollen Aufmerksamkeit. Sei sie ihm gegönnt. Irgendeins von den Korsagengeschnürten minigerockten Schlampengroupies wird ihm sicherlich die Aufmerksamkeit gegeben haben, die er braucht, um sich mal groß zu fühlen

Nach dem Konzert holten wir unsere Jacken, statteten dem Klo einen Besuch ab und gingen in die Bar nebenan. Dort war auch Skinny umringt von potentiellen Groupies, welche dran glauben durfte/musste/konnte kann ich nicht sagen, ich weiß nur, dass er und Whip mal mit ner Traube Mädels verschwanden und nach ner Weile erst wiederkamen...
In der kleinen Bar, die mich musiktechnisch und aussehenstechnisch (Rohre anner Decke...) sehr an meine zweite Heimat samstagabends erinnerte, sammelten sich im Laufe des Abends alle Bandmembers mehr oder weniger voll an.
Zwischenzeitlich waren wir auch mal draußen am Bus, wo wir Nina und Cat trafen, die von Fotoshoot mit Bazie berichteten. Also warteten wir auch am Bus und TimoTimo kam heraus, um sich mit uns ablichten zu lassen.
Nachdem Nina und Cat den Heimweg angetreten haben, haben Martina und ich das Geschehen in der Bar und im Foyer con draußen mit Argusaugen beobachtet. Wenn man an der Männertoilette gradeaus läuft und einen geheimen Klopfcode benutzt, öffnet Skinny einem die Tür. Nett nicht?
Bazie haben sie den Code wohl nicht verraten, denn er bekam die Tür nicht geöffnet. Stattdessen verzog er sich richtung Damenklo. Na gut. Jedem das Seine
Nach einer Ewigkeit öffnete sich die ominöse Klopfcodetür wieder und Skinny, Cat, Jussi und Whip kamen mit Mädels raus in die Bar.
Da unser Zug erst drei Stunden später fahren sollte, sind wir auch nochmal in die Bar gegangen. Während ich am Tresen stand lief etwas Großes Dürres in Lederhosen rückwärts und stieß gegen meine Hände.
"Ist grad Skinnys Arsch gegen meine Hände gelaufen?" Gott, an dem Kerl ist echt nix dran.
Während Skinny dann anfing die Bar zu entertainen, indem er uns seine Biegsamkeit und seine Steppkünste präsentierte, hatte Whip wohl einen zu viel und wollte sich setzen. Neben mich
"Excuse me? Is it okay when I sit here?"
Höflich isser der Hübsche. Übrigens mit pinker Federboa. Davon zupfte ich mir heute morgen auch noch federn vom Shirt. Überhaupt konnte man die Wege des Herrn Whiplasher gut nachverfolgen an den zerstreuten Federn am Boden. Dann kam der getoastete Zwerg und fing an mit der Federboa zu flirten. Daraus entwickelte sich schließlich ein Gespräch mit dem Federboaträger. Ich war irgendwie erstaunt, dass sie Englisch miteinander reden, aber klar. Schweden und Finnen... Schon klar irgendwie, war aber lustig "you look nice with that thing" "harrr I know"
Skinny entertainte immer weiter und irgendwann war es Zeit für uns zu gehen. Wir baten die Barfrau uns ein Taxi zu rufen und 5 Minuten später war das auch schon da.
7 Euro ärmer kamen wir also am Bahnhof an mit der Mission "Finde das Schließfach"
Wir hatten Schließfach 1-04 aber wir fanden nur schließfächer 5- 6- und 7- hmmm... aber wir hatten ja noch knapp eine stunde zeit. Nach einem ausgedehnten Bahnhofsrundgang fanden wir doch auch tatsächlich unser Schließfach wieder. Und es ging sogar auf *staun* Ich hatte erwartet, dass das Ding Aprilscherzmäßig zubleibt oder so.
Um vier liefen wir dann zu Gleis zwei und Gott sei Dank, der Zug stand schon da.
Wir fanden zum Glück noch ein leeres Abteil und so hatte jeder drei Sitze, um sich dem Schlaf zu widmen. Ich stellte den Wecker auf 6.00, da wir 6.17 in München umsteigen mussten.
Als wir grade in dem eiskalten Abteil eingeschlummert waren, wurde die Tür jäh aufgerissen und eine resolute Fahrscheinkontrolleuse riss mich aus meinem wohlverdienten Schlaf. Als sie weg war stand meinem Tiefschlaf nichts mehr im Wege. Ich habe nicht mal den Wecker gehört. Martina rüttelte mich dann wach... Öhm. In München stürmte ich erst einmal den Bäcker, ich war am Verhungern. Und in München trennten sich auch Martinas und meine Wege. Ich stieg in meinen Zug nach Karlsruhe und Martina wartete noch eine Weile bis ihr Zug nach Berlin fuhr.
Naja ich saß zwar in meinem Zug, aber fahren... das war so eine Sache. 1m Vollbremsung, 1m Vollbremsung. Das ganze rund 20m lang. Dann blieb der Zug zehn Minuten stehen bis eine Durchsage kam, dass sich die Abfahrt wegen einer Bremsenstörung verzögern würde. 20 Minuten nach geplanter Abfahrt gings dann endlich los, nur um kurz vor München Pasing einen außerplanmäßigen Halt einzulegen. Insgesamt hatte der Zug eine halbe Stunde Verspätung. Gut, dass ich nur eine Viertel Stunde Zeit hatte in Karlsruhe. Also dann erst den späteren Zug nehmen konnte und insgesamt eine Stunde später daheim war als angenommen.

Insgesamt muss ich sagen, es hat sich absolut gelohnt mich 5 Stunden in einen Zug zu setzen, mich in einem Bahnhof zu verirren und fast zu verhungern. Es war ein toller Tag und ich freue mich schon aufs nächste Konzert.



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung